
Warum wir unsere Badezimmerheizungen Tests unter Feuchtigkeit und Hitze unterziehen Seien wir ehrlich: Badezimmer sind eine Qual für Elektronikgeräte. Es herrscht dichter Dampf, es kommen ständig Wasserspritzer hinzu – und die Temperaturschwankungen sind so stark, dass selbst ein Thermostat davon durcheinandergerät. Auf den Spezifikationen finden Sie oft die Bezeichnung „IPX4“. Das bedeutet, das Gerät kann Spritzer aus beliebiger Richtung aushalten. Doch das ist nicht dasselbe wie die tatsächliche Nutzung im normalen Haushalt über fünf Jahre hinweg. Der Kampf gegen Feuchtigkeit Wir verlassen uns nicht einfach auf das Beste. Wir unterziehen unsere Infrarotlampen daher Tests unter Feuchtigkeit und Hitze. Im Grunde versuchen wir, mehrere Jahre an Badezimmerdampf in nur wenigen Wochen nachzuahmen. Feuchtigkeit bleibt nicht nur an der Oberfläche – sie dringt auch in die kleinen Spalten zwischen den Komponenten ein und sammelt sich dort an. Dadurch entsteht Oxidation. Wenn die Abdichtung versagt, kommt Wasser mit den elektrischen Komponenten in Berührung. Das kann dazu führen, dass es zu Kurzschlüssen oder zum Ausschalten des Geräts kommt – gerade dann, wenn man am Morgen etwas Wärme benötigt. Um das zu verhindern, unterziehen wir die Heizgeräte intensiven Tests unter Hitze und Feuchtigkeit. Dadurch müssen die Materialien immer wieder expandieren und schrumpfen. Wenn bei diesen Tests eine Lampe kaputtgeht oder die Abdichtung undicht wird, ändern wir die Konstruktion des Geräts, bis alles wieder funktioniert. So einfach ist das. Das schwierige Gleichgewicht zwischen Hitze und Wasser Es ist keine einfache Aufgabe, ein Heizgerät wasserdicht zu machen. Um Wasser fernzuhalten, muss alles möglichst fest verschlossen sein. Doch diese Infrarotlampen werden extrem heiß. Wenn wir das Gerät zu fest verschließen, ohne dabei zu berücksichtigen, wie sich das Quarzglas beim Erhitzen ausdehnt, wird das Glas einfach zerbrechen. Es handelt sich dabei um ein feines Gleichgewicht. Wir verwenden spezielle Dichtungen, die Wasser fernhalten, aber dem Heizelement genug Raum zum Ausdehnen geben. So erhalten Sie den notwendigen Schutz – ohne das Risiko, dass die Lampe zerbricht. Geeignet für eine langlebige Nutzung Wir möchten nicht einfach nur ein „Bestanden“- oder „Versagt“-Ergebnis haben. Stattdessen prüfen wir, wie gut die Verkabelung hält und wie sich der Heizelement im Laufe der Zeit entwickelt. So können wir sicherstellen, dass die Geräte auch nach sechs Monaten noch gut funktionieren – und nicht schon wegen eines kleinen Dampfspritzers kaputtgehen. Wir wollen Geräte, die wirklich funktionieren – ohne Überraschungen, ohne Flackern – einfach nur Wärme dort, wo sie am meisten gebraucht wird.