
Gehen Sie in ein Spa oder eine Kosmetikpraxis, wenn es kalt wird – dann kennen Sie dieses Gefühl. Die Luft scheint ruhig zu sein, doch die Kälte dringt trotzdem ein. Die Handtücher werden feucht, und die Kunden werden bereits vor Beginn der Behandlung unruhig.
Herkömmliche Heizgeräte haben es schwer. Sie blasen warme Luft in den Raum – doch diese verfliegt schnell, trocknet die Haut aus und lässt die Ecken kalt. Infrarotheizgeräte hingegen nutzen eine bewährte Technologie aus dem Lagerbereich. Sie liefern eine angenehme Wärme, die wie Sonnenlicht wirkt – sie wärmen Menschen und Oberflächen direkt, statt die Luft um sie herum zu erwärmen.
Was im Inneren wichtig ist
Wir bauen diese Heizgeräte mit Kurzwellen-Infrarotlampen – meist mit einer Spannung von 240 V oder 380 V. Die Leistung liegt zwischen 1,5 kW und 3,0 kW. In den Quarzröhren befindet sich ein Kohlenstofffaserelement, das innerhalb von Sekunden aktiv wird und nach etwa 1–2 Sekunden seine maximale Leistung erreicht. Dadurch entsteht eine sofortige, gezielte Wärmeabgabe – ohne viel Luftbewegung. Das ist ideal für ruhige Räume.
Ein integrierter Thermostat sorgt dafür, dass die Temperatur konstant bleibt. Zudem schützen die IP-Zertifizierungen – oft IP34 oder höher – vor Staub und Spritzwasser. Aus Sicherheitsgründen schaltet das Gerät ab, falls es umfällt.
Warum das in Salons und Spas funktioniert
In diesen Räumen bewirkt die Infrarotwärme mehr als nur eine Erhöhung der Raumtemperatur. Sie fördert die Durchblutung, verringert Muskelverspannungen und hilft den Kunden, schneller zu entspannen. Dadurch können die Behandlungen schneller beginnen und sind effektiver.
Da die Wärme gezielt abgegeben wird, bleiben Handtücher und Behandlungsoberflächen warm – ohne dass die Luft überhitzt. Zudem wird weniger Energie verbraucht: Die Wärme wird direkt an die Menschen und Oberflächen abgegeben, anstatt Zeit mit der Erwärmung der leeren Luft zu verschwenden. Das Ergebnis ist eine angenehmere Atmosphäre im Raum, zufriedenere Kunden und niedrigere Betriebskosten.
Worauf man achten sollte
Infrarotheizgeräte funktionieren gut in offenen oder halboffenen Räumen – doch die Platzierung ist wichtig. Stellen Sie sie so auf, dass kein direkter Lichtstrahl auf empfindliche Haut trifft. Planen Sie außerdem die richtige Höhe der Montage ein, damit die Heizgeräte optimal funktionieren.
Es handelt sich dabei um Geräte für den kommerziellen Gebrauch – doch sie benötigen trotzdem eigene Stromkreise, um die gewünschte Leistung zu erbringen. Wenn Sie hohe Decken oder Zugluft haben, helfen einige zusätzliche Heizgeräte zusammen mit einer leichten Luftzirkulation dabei, die Gemütlichkeit zu erhöhen.
Wenn die Wärme richtig eingesetzt wird, wird sie zum Bestandteil der Behandlung.